Schulungskonzept

Schulungen werden in der Regel auf die jeweiligen Tätigkeiten von Betroffenen ausgerichtet.

Darunter zählen zum Beispiel Bedienerschulungen, Instandhaltungsschulungen, Instandsetzungsschulungen und Serviceschulungen.

Für sicherheitskritische Prozesse und Produkte sollte eine gesonderte Sicherheitsausbildungsschulung stattfinden.


Wenn eine Schulung erforderlich ist, müssen Schulungsunterlagen zur methodisch-didaktischen Ausgestaltung eines Schulungskonzepts erstellt werden. Falls sich die Inhalte der Schulungsgegenstände (z.B. Verfahren, Programme) ändern, sind die dazugehörigen Schulungsunterlagen anzupassen.

Schulungsunterlagen sollen einem Dozenten als Leitfaden und Material für die Durchführung von Schulung dienen. Sie beinhalten alle für die Vermittlung des Stoffes benötigten Mittel, Kommentare und Notizen, inklusive der didaktischen Erläuterungen zu den Unterlagen.
Schulungsunterlagen unterstützen aber auch die Teilnehmer bei der individuellen Vor- und Nachbereitung von Schulungsmaßnahmen. Sie beschreiben den vollständigen Lernstoff und geben ggf. über zusätzliche Übungsaufgaben eine Möglichkeit zur Lernkontrolle.

Mögliche Inhalte eines Schulungskonzeptes

» Schulungsumfang

 

Schulungsinhalte

» Schulungsunterlagen

 

Präsentationen aus den Dozentenunterlagen

Schulungshandbuch und Benutzerdokumentation

Videomaterial, Audiomaterial, computerunterstützte Übungen zum Selbststudium

Hilfsmittel (Schablonen, Lehren, Taschenkarten)

Fachbücher

» Schulungsaufwand

 

Schulungskosten

» Schulungsplanung

 

Organisation

Termine

Für die Bereitstellung von Schulungsunterlagen gibt es verschiedene Möglichkeiten, z.B. als Präsentation, als Schulungshandbuch, als Benutzerdokumentation, als Video- und Audiomaterial oder als computerunterstützte Ausbildung.
Falls die Produktänderungen oder Produkterweiterungen nicht sehr umfangreich sind -eine Schulungsveranstaltung für die Endanwender also nicht sinnvoll ist – kann in bestimmten Fällen als Schulungsunterlage auch eine Bekanntmachung in Form einer Intranet-Eintragung bzw. einer E-Mail ausreichen.

Der Nutzen eines Schulungskonzeptes

» Übersicht und Planbarkeit: Inhalte und Teilnehmer von Schulungen

» Angemessene Informationsweitergabe an alle Beteiligten

Schulungsdokumente sind Dokumente, die die Informationen enthalten, um den Anwender in die Lage zu versetzen, das System zu nutzen oder den neuen Prozess zu verstehen und anzuwenden.
Eine Schulung für ein Produkt gliedert sich für die betroffenen Anwender in unterschiedliche Ausbildungsmaßnahmen, für die diverse Unterlagen (z.B. Schulungsplan, Schulungsunterlagen) erforderlich sind.

Formen der Bereitstellungen von Schulungsdokumenten

» Präsentationen (Folien und elektronische Form) aus den Dozentenunterlagen

» Schulungshandbuch/ Benutzerdokumentation mit zusätzlichen Inhalten zur Präsentation

» Video-/ Audiomaterial, Computer-Unterstützte Ausbildung, Übungen zum Selbststudium

» Hilfsmittel (Schablonen, Lehren, Taschenkarten)

» Fachbücher

Für den Erfolg einer reibungslosen Umsetzung von im Projektablauf erzieltem Ergebnisse ist eine frühzeitige und zielgruppenorientierte Mitarbeiterschulung von wesentlicher Bedeutung. Eine besondere Zielgruppe stellen oftmals Vertriebsmitarbeiter da.
Für die Zusammenstellung von unternehmensindividueller Schulungsmaßnahmen sind Themen Ziele, Zielgruppen, Zeitplan, Unterstützungsleistungen, Zeitbedarf, Schulungsinhalte und Ansprechpartner festzulegen. Ein Schulungskonzept verweist dabei unter anderen auf vorhandene Quellen und Inhalte.

Grundsätzliche Struktur und Themen eines Schulungskonzeptes

Grundsätzliches

» Notwendigkeit und Zielsetzung der Schulung (fachlich bzw. technisch)

» Art und Häufigkeit der Schulung

» Fachlicher Schulungsumfang

» Technischer Schulungsumfang

» Schulungskosten

 

Zielgruppe

» Schulungsmatrix Zielgruppe

» Technisches Know How

» Voraussetzungen

» Unterschiedliche Schulungsgruppen

» Anzahl Schulungsteilnehmer

» Gruppierung der Teilnehmer

» Ausschlüsse für Zielgruppe Schulungsteilnehmer

» Verfügbarkeit der Teilnehmer

» Prüfung der Sprachen, in der die Schulung durchgeführt werden muss

 

Organisatorisches

» Angaben zum Referenten (Eigenschulung / Externe Vergabe)

» Art der Schulung (Selbstlernkurs, Besuch einer Veranstaltung, etc.)

» Zeitlicher Ablauf des Schulungsprogramms/ Schulungsinhalte

» Freistellung der Teilnehmer für die Schulung

» Ort der Schulung, Unterbringung und Verpflegung

» Gestaltung von Bewertungsbögen für die Schulung

 

Infrastruktur

» Verfügbarkeit der Medien (Notebook, Beamer, Overhead-Projektor, Flip Chart)

» Verfügbarkeit der Schulungsräume

» Rechnerumgebung und Zugriffsberechtigungen, ggf. Testsystem

 

Schulungsunterlagen

» Benutzerhandbuch, Online-Hilfen, Präsentationsunterlagen, Arbeitsanweisungen, etc.

» Aufbau der Schulungsunterlagen (ggf. benutzergruppenbezogen)

» Einplanung von Hand-outs oder Verteilung im Vorfeld, z. B. per Email

 

Inhalt und Aufbau der Schulungsunterlage

» Aufstellung der Gliederung(en) der Schulungsunterlage(n)

» Planung der Darstellungsform(en)

» Nennung der Ansprechpartner für bestimmte Themengebiete

» Darstellung und Erklärung der Systemmeldungen

» Ausblick zu geplanten Erweiterungen oder Änderungen

» Fehlermeldungen

» Geplante Erweiterungen (Ausblick)

Checkliste Schulungskonzept

Wesentliche Fragestellungen

Grundsätzliches

»

Ist eine Schulung für das System notwendig / geplant?

»

Handelt es sich um eine einmalige Einführungsschulung oder um einen laufenden Schulungsbetrieb?

»

Umfasst die Schulung fachliche Inhalte?

»

Umfasst die Schulung technische Inhalte?

»

Sind Schulungskosten kalkuliert und im Auftrag / in der Aufwandschätzung berücksichtigt?

Zielgruppe

»

Arbeiten die zu schulenden Personen im näheren Umfeld?

»

Haben die zu schulenden Personen fachliches Know-how?

»

Haben die zu schulenden Personen technisches Know-how?

»

Müssen die zu schulenden Personen Voraussetzungen erfüllen?

»

Gibt es für eine Systemeinführung unterschiedliche Schulungen, z.B. für sehr erfahrene und für unerfahrene Anwender?

»

Ist die Anzahl der zu schulenden Personen bekannt?

»

Gruppierung der Anwender in homogene Gruppen für die Schulung möglich?

»

Ist die Schulung in mehreren Sprachen erforderlich?

»

Ist die Verfügbarkeit / Freistellung der Teilnehmer geregelt?

»

Gibt es behinderte Teilnehmer, so dass auf besondere Anforderungen an Infrastruktur oder Darstellungsform geachtet werden muss?

Organisatorisches

»

Werden Bildungswesen/Coaching oder externe Anbieter eingebunden?

»

Ist die Schulung als Selbstlernkurs geplant?

»

Ist eine Schulung nur für Key-User geplant, die dann die Schulungsinhalte weiter vermitteln?

»

Wird “on the job” geschult

»

Werden alle Inhalte in einem Stück geschult?

»

Sind Bewertungsbögen für die Schulung vorgesehen?

»

Ist die Unterbringung und Verpflegung der Teilnehmer geregelt?

»

Müssen noch organisatorische Aufgaben für die Schulungsplanung (Ort, Zeitraum, Zeitpunkt, Schulungsleiter) erledigt werden?

Infrastruktur

»

Sind besondere bzw. technisch sehr aufwendige Medieneinsätze geplant?

»

Stehen alle erforderlichen Medien (Geräte) für die Schulung zur Verfügung?

»

Stehen geeignete Schulungsräume zur Verfügung?

»

Wird eine Rechnerumgebung benötigt?

»

Wird ein Testsystem für die Schulung benötigt?

Wenn Ja:

- Sind Benutzer mit entsprechenden Berechtigungen eingerichtet?

- Sind die Schulungsbeispiele lauffähig?

Schulungsunterlagen

»

Müssen Dokumente und Präsentationen erstellt werden?

»

Genügt die Online-Hilfe für die Schulung?

»

Wird ein Benutzerhandbuch in der Schulung verteilt?

»

Werden separate Schulungsunterlagen erstellt?

»

Sind Schulungsunterlagen erstellt/bereits vorhanden?

»

Müssen Schulungsunterlagen vervielfältigt werden?

»

Wird die Schulungsunterlage auch als Datei verteilt?

Inhalt / Aufbau

»

Wird die Unterlage als Nachschlagewerk gegliedert? Nach welchen Gesichtspunkten wird dann nachgeschlagen?

»

Ist der Inhalt (Text, erklärende Bilder, Systemmasken, Foliendarstellung) sinnvoll dargestellt?

»

Enthält das System Funktionalitäten?

»

Werden sie in einer Reihenfolge gezeigt?

»

Wird die Grundidee des Systems erklärt?

»

Sind Systeminterna für das Verständnis notwendig?

»

Werden die Systemintern in der Schulung dargestellt?

»

Werden Ansprechpartner zum System (z.B. Hotline) in der Schulung bekanntgegeben?

»

Sollen mögliche Fehlermeldungen des Systems erklärt werden?

»

Sollen geplante Erweiterungen aufgezeigt werden

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Compliance by Hettwer UnternehmensBeratung GmbH: Finanzinstrumente, Insiderpapiere, Insiderinformationen, Verbot der Marktmanipulation, BaFin, MaRisk, WpHG, Geldwäsche, Fraud Prävention, Risikoanalyse
Datenschutz by Hettwer UnternehmensBeratung GmbH: Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), Übermittlung personenbezogener Daten, Bankgeheimnis, Datenschutzbeauftragte; Daten Transport, Lagerung & Vernichtung
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Einlagengeschäft (Marktfolge Passiv) by Hettwer UnternehmensBeratung GmbH: Kontoeröffnung, Nachlassbearbeitung, Kontoschließung, Girokonto, Sparkonto, Treuhandkonto, Mietkautionskonto, Vollmacht
Geldwäscheprävention by Hettwer UnternehmensBeratung GmbH: Richtlinien zur Geldwäschebekämpfung, Geldwäscherelevante Vorgänge, Verdachtsanzeigen, Geldwäschegesetz, EG Finanzsanktionsverordnungen, FATF
Kartengeschäft (Credit Card, Debit Card) by Hettwer UnternehmensBeratung GmbH: Kreditkarte (Akzeptanz, Versicherungspaket, Bestandsüberwachung); Debitkarte (POS, POZ, Geldkartenfunktion), Kartensperre
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Hettwer UnternehmensBeratung GmbH – Expertenprofil Klaus Georg Hettwer (Geschäftsführer): Beratungskompetenz, Fachliche Kompetenz, Methodische Kompetenz, Soziale Kompetenz, Kommunikationskompetenz; Sonderthemen: SEPA, EMIR, TARGET2, MiFID, T2S

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